Eschwege testet E-Mobilität

Seit dem gestrigen Mittwoch wird im Eschweger Stadtverkehr – zusätzlich zur bestehenden Busflotte – für einen Testzeitraum von zunächst drei Wochen erstmalig auch ein elektrifizierter Bus eingesetzt.

Das unverwechselbare silber-schwarze Gefährt  wird innerhalb des Testzeitraumes kostenfrei durch die Firma Iveco zur Verfügung gestellt und vom heimischen Omnibusunternehmen Frölich Reisen betrieben. Hierdurch sollen wertvolle Erfahrungswerte gesammelt werden, welche im Einklang mit dem Feedback der Bürger*innen bei der langfristigen Umrüstung des Nahverkehrs auf emissionsfreie Verkehrsmittel hilfreich sein können.

Das Projekt ist das erste sichtbare Ergebnis eines kürzlich gegründeten Arbeitskreises zum Thema Elektromobilität, welcher von der Werra-Meißner Wirtschaftsförderung geleitet wird und die Kompetenzen zahlreicher regionaler Akteure aus den Bereichen Energieversorgung, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik bündelt. Ziel des Arbeitskreises ist es, innerhalb der nächsten Wochen und Monate weitere Projekte zu initiieren, relevante Frage- und Problemstellungen zu diskutieren und das bedeutende Zukunftsthema innerhalb des Werra-Meißner-Kreises bereits jetzt frühzeitig voranzutreiben und für die Menschen greif- und erlebbar zu machen.

Der E-Bus ist bis zum Ende der 17. Kalenderwoche täglich zwischen 10.00 und 16.30 Uhr auf den Stadtbuslinien 231.1 sowie 231.2 im Einsatz. Steigen Sie ein und überzeugen sich selbst, wie ruhig und entspannt Klimaschutz sein kann!

Unser Dank gilt neben der Frölich Reisen GmbH insbesondere auch noch den Partnern des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) sowie der Nahverkehr Werra-Meißner GmbH (NWM).

Über weitere Entwicklungen zum Thema Elektromobilität im Werra-Meißner-Kreis, aber auch anderen spannenden Themenfeldern berichten wir zu gegebener Zeit an dieser Stelle sowie auf unserer Facebook-Präsenz.

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Online-Veranstaltung von WFG, IHK und KH

Die Werra-Meißner Wirtschaftsförderung, die IHK Kassel-Marburg / Servicezentrum Werra-Meißner und die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner laden herzlich zur Online-Veranstaltung

„Social Media Marketing gehört die Zukunft!“ ein.
Datum:   20.04.2021
Zeit:        19:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr

Inhalt:
Soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram, TikTok und Co. sind schnelllebig und wollen verstanden werden! Die Plattformen sprechen bewusst verschiedene Zielgruppen an und haben unterschiedliche Anforderungen, doch sie bieten alle dasselbe Potenzial für Social Media Marketing: Reichweite für Deine Botschaft!

Um auf sozialen Netzwerken Erfolg zu haben, ist eine klare Kommunikationsstrategie, Kontinuität und Kreativität unabdingbar. Zwischen zahlreichen Informationen und Beiträgen muss Dein Auftritt von Beginn an überzeugen, Emotionen wecken und Aufmerksamkeit generieren.

Soziale Netzwerke sind nur etwas für die Big Player oder Privatpersonen? Falsch gedacht. Wir zeigen Dir in unserem Vortrag, wie Du Dein Unternehmen auf Facebook und Co. optimal präsentieren kannst und worauf es ankommt.

In unserem Onlineseminar zeigen wir Dir Tipps und Tricks wie Du Beiträge gestalten kannst, wie ein tolles Social Media Design aussehen kann, wie Du Deine Beiträge abwechslungsreich gestalten kannst und was die Menschen interessiert.

Wir freuen uns, Dich und Dein Business kennenzulernen und auf einen regen Austausch am: 20. April 2021, 19:00 Uhr (bis ca. 20:30 Uhr)

Die Referentin:
Die Referentin Lina Eisenhuth ist seit 2018 Contentmanagerin bei Maalia und betreut erfolgreich zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen mit ihrem Social Media Auftritt.

Von einem Modestore über eine Jugendwohngruppe bis hin zu einer Apotheke auf Instagram, betreut sie viele verschiedene Branchen und versteht es, sich in jedes einzelne Unternehmen hineinzuversetzen.

Wir freuen uns, Euch und Eure Geschichten kennenzulernen und Euch für den Nutzen der sozialen Netzwerke zu begeistern.

Informationen zum Ablauf:
Anmeldeschluss:  Montag, 19.04.2021, 12:00 Uhr.
Nach erfolgreicher Anmeldung  erhalten die Teilnehmenden den Zugangslink zur virtuellen Microsoft Teams-Besprechung. Microsoft Teams ist kostenlos und ohne Registrierung nutzbar.

Benötigt werden: Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer.
Bei Fragen sind wir erreichbar unter: 05651 7449-0.

 

    Anmeldung zur Veranstaltung

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    Bundesministerium beschleunigt Aufbau von Ladestationen mit weiteren 300 Mio. €

    Ab dem 12. April 2021 bis Ende des Jahres können kleine und mittlere Unternehmen Förderanträge stellen. Insbesondere Unternehmen des Einzelhandels und des Hotel- und Gastgewerbes sowie kleine Stadtwerke und kommunale Gebietskörperschaften sind zur Antragstellung aufgerufen. Dabei werden bis zu 80 Prozent der Investitionskosten übernommen und im „Windhundverfahren“ bewilligt.

    Gefördert wird:

    • der Kauf von Normalladeinfrastruktur (AC und DC) (3,7 kW bis 22  kW) mit bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 4.000 € pro Ladepunkt,
    • der Kauf von Schnellladeinfrastruktur (DC) von 22  kW bis max. 50  kW bis zu 80 % der Gesamtkosten, max. 16.000 € pro Ladepunkt,
    • der Anschluss an Niederspannung inkl. Installations- und Aufbaukosten in Höhe von 80 % der Gesamtkosten, max. 10.000 € Förderung pro Standort,
    • der Anschluss an Mittelspannung in Höhe von 80 % der Gesamtkosten, max. 100.000 € Förderung pro Standort

    Weiterführende Links:

    Infos zum Förderprogramm

    Richtlinie

    Zeitungen, Neuigkeiten aus der Region
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    Gründer- und Unternehmersprechtag am 27.04.2021 im Zentrum der Wirtschaft

    Das Beratungsangebot von WIBank, IHK, Handwerkskammer und Wirtschaftsförderung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen sowie Existenzgründer/-innen.  Die Institutionen bieten eine individuelle, unabhängige und kostenlose Beratung, z. B. zur Unternehmensfinanzierung, Umsetzung von Gründungsvorhaben, Unternehmensübergabe, zu geförderten Weiterbildungsmaßnahmen oder Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Standort.

    Bitte vereinbaren Sie mit uns Ihre individuelle Beratungszeit!
    Gerne auch telefonisch 05651 7449-0

    Kredithöchstbeträge des KfW-Sonderprogramms werden angehoben

    Die Bundesregierung und die KfW verlängern das KfW Sonderprogramm bis zum 31. Dezember 2021 und erhöhen zum 1. April 2021 die Kreditobergrenzen.

    Im KfW-Schnellkredit betragen die Kreditobergrenzen künftig

    • für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 1,8 Mio. € (bisher 800.000 €),
    • für Unternehmen mit über zehn bis 50 Beschäftigten 1,125 Mio. € (bisher 500.000 €),
    • für Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 675.000 € (bisher 300.000 €).

    Die maximale Kreditobergrenze je Unternehmensgruppe von 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019 wird beibehalten.

    Im KfW-Unternehmerkredit und ERP-Gründerkredit mit Laufzeiten von mehr als 6 Jahren wird die Kreditobergrenze von bisher 800.000 € auf 1,8 Mio. € erhöht.

     Die Maßnahmen werden von der KfW zum 1. April 2021 umgesetzt.

    Weitere Informationen: KfW

    Corona-Virus

    Kleinbeihilfe als Corona-Soforthilfe für Gastronomiebetriebe

    Das Programm zielt ab auf die Anschaffung von materiellen Wirtschaftsgütern (beispielsweise Kühlschränke, Spülmaschinen etc.), da davon ausgegangen wird, dass im Zuge der gegenwärtigen Krise die Liquidität der Unternehmen abgenommen hat und Eigenmittel für die Anschaffung oben genannter Güter anderweitig aufgebraucht werden mussten. Die Förderung besteht aus einem Festbetrag von 1.500 € ab einem Investitionsvolumen von 2.000 € netto.

    Wer wird gefördert:
    Es werden Betriebe in Hessen gefördert, die sowohl Speisen als auch Getränke verabreichen (Gaststätten nach § 1 HGastG). Antragsberechtigt sind Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von höchstens 10 Millionen Euro, die einen Gaststättenbetrieb führen.

    Zuwendungen werden nur für Gaststättenbetriebe gewährt, die über einen eigenen Gastraum verfügen. Auch saisonale Betriebe sind antragsberechtigt.

    WICHTIG:
    Die Antragstellung öffnet am 1. April 2021 um 09.00 Uhr und läuft bis einschließlich 9. April 2021. Der vollständig ausgefüllte Antrag muss fristgerecht an die Mailadresse der WIBank gesendet werden (gastrohilfe2021@wibank.de). Sollten mehr Anträge eingehen als Mittel zur Verfügung stehen, entscheidet das Los.

    Weitere Informationen:

    WIBank

    Corona-Virus

    Ausbildungsplätze sichern: zahlreiche Verbesserungen für Betriebe

    Am 17.03.2021 hat das Bundeskabinett die Verlängerung und Weiterentwicklung des Förderprogramms „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Das Programm nimmt jetzt auch das Ausbildungsjahr 2021/2022 in den Blick, um die langfristigen Auswirkungen der Corona-Krise zu verringern und den Ausbildungsmarkt weiter zu stärken. Außerdem wird das Programm einem größeren Kreis von Betrieben zugänglich gemacht.

    Erhöhung der Prämien für die Neueinstellung oder die Übernahme von Auszubildenden, Ausweitung der Förderung zur Vermeidung von Kurzarbeit

    Dafür werden die Förderungen im Rahmen der Ersten Förderrichtlinie deutlich verbessert:

    • Die bisherige Ausbildungsprämie für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau halten, wird für das nächste Ausbildungsjahr von 2. 000 Euro auf 4. 000 Euro erhöht.
    • Die Ausbildungsprämie plus für Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau steigern, wird für das nächste Ausbildungsjahr von 3.000 Euro auf 6.000 Euro erhöht.
    • Aber auch der Anreiz, Auszubildende und ihre Ausbilder trotz Kurzarbeit im Betrieb zu halten, soll verbessert werden. Zukünftig soll es deshalb nicht nur einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung geben, sondern auch einen Zuschuss zur Ausbildervergütung.
    • Außerdem wird ein Lockdown-11-Sonderzuschuss (in Höhe von 1.000 Euro) für ausbildende Kleinstunternehmen eingeführt, wenn der Ausbildungsbetrieb im aktuellen Lockdown seine Geschäftstätigkeit nicht oder nur noch im geringen Umfang (wie z. B. beim Außerhausverkauf von Restaurants) wahrnehmen durfte und die Ausbildung dennoch fortgeführt hat.
    • Für den Fall, dass ein Ausbildungsplatz wegen Insolvenz des Betriebes verlorengeht, sind auch Verbesserungen bei den Übernahmeprämien vorgesehen; die Förderhöhe wird auf 6.000 Euro verdoppelt. Gefördert wird jetzt auch die Übernahme von Auszubildenden, deren Ausbildungsvertrag pandemiebedingt beendet wird.

    Infos vom BMBF

    Infos der Bundesagentur für Arbeit

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    UseMe - der digitale Marktplatz der Region

    Was bietet die Region? Wie können Betriebe online auf sich aufmerksam machen? Wie kann die Nahversorgung im Kreis verbessert werden? Antworten auf die Fragen zu finden ist das Ziel der im Herbst letzten Jahres gegründeten Kooperation zwischen der Werra-Meißner Wirtschaftsförderung, der ConRat WebSolutions GmbH und der Diploma Hochschule in Bad Sooden-Allendorf, der sich inzwischen auch die BikeStation Eschwege, Witzenhausen.shop, der DEHOGA Werra-Meißner, die Händlervereine in Bad Sooden-Allendorf und Sontra und auch die Initiative „Lokal – einfach genial“ angeschlossen haben.

    Der Marktplatz, der auf der bestehenden Online-Plattform „UseMe“ aufbaut, soll den Kreis digital abbilden und dessen Angebote nicht nur regional, sondern auch überregional sicht- und greifbarer machen. Auf dem Marktplatz können Dienstleister und Händler ihre Angebote und Produkte präsentieren. Die Vielfalt reicht von regionalen Lebensmitteln bis hin zu Ausbildungs- und Jobangeboten, die mit dem Partner Karriere-in-Nordhessen integriert wurden. Bis jetzt haben über 3.500 Nutzer der Region die App heruntergeladen. Sie ermöglicht eine direkte Chat-Kommunikation mit den angeschlossenen Händlern und Dienstleistern, z. B. um Produkte zurücklegen zu lassen oder Fragen zu stellen. Über neue Angebote informiert die App auch mittels Push-Nachricht.

    Gemeinsam mit den Kooperationspartnern soll der Marktplatz zu einem digitalen Abbild der Region weiterentwickelt werden. In Kürze wird es möglich sein, direkt über die App Bestellungen auszulösen, sich Ware nach Hause liefern zu lassen oder sich über Veranstaltungen zu informieren. Mittels einer Chatbot-Funktion soll der Marktplatz langfristig auch individuelle Angebote vorschlagen. So sollen bei Übernachtungsbuchungen über den Marktplatz gleichzeitig auch Veranstaltungshinweise, wie z. B. eine geführte Bike-Tour, für den Reisezeitraum mit vorgeschlagen werden.

    Aktuell wird am Aufbau eines eigenen Auslieferungskonzeptes gearbeitet, um noch am selben Tag mit regionalen Partnern eine Nachhause-Lieferung anbieten zu können. Die Lieferung soll mit e-Fahrzeugen und e-Lastenrädern erfolgen. Im Auge haben die Partner dabei ein hessisches Förderprogramm, das innovative Ansätze im ländlichen Raum im Bereich der e-Mobilität finanziell unterstützt.

    Den Kooperationspartnern ist es wichtig, dass der Marktplatz mit Leben gefüllt wird. Vor dem Hintergrund ist man auf der Suche nach weiteren Partnern, um ein umfassendes digitales Angebot in der Region aufbauen und damit vor allem die Nahversorgung verbessern zu können. Unternehmen in der Region können sich dazu direkt über den Marktplatz oder die jeweiligen Kooperationspartner anmelden.

    Hinweis zum digitalen Marktplatz für den Werra-Meißner-Kreis:

    Der digitale Marktplatz kann unter www.useme.de besucht werden und ist als App „UseMe“ sowohl für iOS- und Android-Nutzer erhältlich.

    Neuer Förderaufruf gestartet – Ladeinfrastruktur für hessische Unternehmen und Kommunen

    Das hessische Wirtschaftsministerium stellt sieben Millionen Euro bereit, um den Aufbau von Ladeinfrastruktur bei hessischen Arbeitgebern und im öffentlichen Raum zu fördern.

    Ziel ist es, eine flächendeckende Verbesserung der Ladeinfrastruktur zu erzeugen. Dies soll dazu beitragen, Hemmschwellen bezüglich der Beschaffung von Elektrofahrzeugen abzubauen und gleichzeitig den Nutzerinnen und Nutzern attraktive Alternativen zum Laden am Wohnsitz ermöglichen.

     

    Was wird genau gefördert?

    Gefördert wird die Errichtung von Ladeinfrastruktur

    • bei hessischen Unternehmen und sonstigen juristischen Personen mit Parkplätzen auf dem eigenen Betriebsgelände,
    • auf öffentlich zugänglichen Parkflächen (z.B. Kundenparkplätze des Groß- und Einzelhandels, Parkhäuser, Tiefgaragen, Autohöfe, Raststätten, Tankstellen sowie an Plätzen mit hohem Verkehrsaufkommen und Verkehrsachsen),
    • auf Parkflächen hessischer Sehenswürdigkeiten und touristischer Ausflugsziele.

    Wie kann ich meine Chancen auf Bewilligung des Antrages steigern?

    Besonders berücksichtigt werden Anträge, die eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllen:

    • hohe Nutzungsfrequenz der Ladeinfrastruktur,
    • Standortabdeckung durch Schließen von Lücken in der regionalen Versorgung,
    • erstmalige Investition in Ladeinfrastruktur,
    • effiziente Nutzung : Implementierung eines intelligenten Lastmanagementsystems und Anbindung an die Energienetze, Nutzung erneuerbarer Energien, Maßnahmen für einfachen Zugang und Bedienbarkeit; bei Parkplätzen im öffentlichen Raum: Auffindbarkeit, Leitsystem, Bodenmarkierung, Beschilderung, Beleuchtung, Reservierung und ggf. Ladeautomatik.

    Wer ist antragsberechtigt?

    • Unternehmen aller Größen mit Sitz oder Betriebsstätte in Hessen,
    • sonstige juristische Personen, die in Hessen Mitarbeiterparkplätze oder öffentlich zugängliche Flächen für Ladeinfrastruktur entwickeln,
    • Kommunen und kommunale Unternehmen mit einem attraktiven Ladeinfrastruktur-Konzept für besonders frequentierte Verkehrsachsen und Stellen im öffentlichen Raum. Voraussetzung hierfür ist die Errichtung von mindestens 6 AC-Normalladepunkten oder mindestens 4 DC-Schnellladepunkten.

    Wer ist nicht antragsberechtigt?

    • Einrichtungen, bei denen E-Mobilität wesentlicher Bestandteil der regulären Geschäftstätigkeit ist oder/und eine vertragliche Verpflichtung bzw. Branchen-Selbstverpflichtungen bestehen, Ladeinfrastruktur vorzuhalten (z.B. Autohandelsgruppen und Autohändler, Leasinggesellschaften),
    • Einrichtungen, deren Vorhaben die Schwelle von insgesamt 10.000 Euro Gesamtausgaben unterschreiten bzw. die Schwelle von 300.000 Euro überschreiten.

    Wie sehen die Förderkonditionen im Detail aus?

    • Gefördert werden projektbezogene Ausgaben für den Aufbau von Ladeinfrastruktur in Höhe von bis zu 40% der Investitionskosten. Förderfähig sind sowohl Normal- als auch Schnellladesäulen und Wallboxen.

    Neben der Ladeinfrastruktur werden auch die folgenden Ausgaben für den Anschluss an das Stromnetz mit bis zu 40% gefördert:

    • Ausgaben für den elektrischen Anschluss (Planung und Installation): Legen von Stromleitungen, Ertüchtigung und Verstärkung vorhandener Anschlussleitungen, Anpassung der Stromverteilung, Implementieren von Schutzvorrichtungen, Verkabelung, Lastmanagementsysteme
    • Tiefbau-/Erdarbeiten
    • Beschilderung und Markierungen
    • Anmeldung der Ladeinfrastruktur bei den zuständigen Stellen.

    Was gilt es sonst noch zu beachten?

    • Pro Ladestandort können für die Anschlusskosten und Erdarbeiten maximal 25.000 Euro zuwendungsfähige Ausgaben angesetzt werden (ein Ladestandort bezeichnet einen Ort, an dem eine oder mehrere Ladevorrichtungen errichtet und über dieselbe Stromzuleitung versorgt werden).
    • Die Gesamtausgaben sind auf maximal 300.000 Euro pro Antragsteller begrenzt.
    • Gefördert werden nur Vorhaben mit Gesamtausgaben von mindestens 10.000 Euro (entspricht dann einer Fördersumme von 4.000 Euro).
    • Die nötige Kofinanzierung der Gesamtausgaben ist mit Eigenanteilen zu tragen.

     

    Der Antrag muss fristgerecht, bis spätestens 30. April 2021, beim Projektträger, der HA Hessen Agentur GmbH eingegangen sein. Die Vorhaben sind bis zum 31. Oktober 2022 umzusetzen. Das einstufige Antragsverfahren erfolgt elektronisch unter www.innovationsfoerderung-hessen.de/foerderportal. Der Antrag muss zudem ausgedruckt und mit Originalunterschrift versehen an die nachstehende Adresse versendet werden:

     

    HA Hessen Agentur GmbH
    Innovationsförderung Hessen
    Stichwort „Ladeinfrastruktur“
    Konradinerallee 9
    65189 Wiesbaden

     

     

    Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Hessen Agentur.

    Merkblatt zum Programm

    Zeitungen, Neuigkeiten aus der Region
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    Zuschuss zu Digitalisierungsmaßnahmen - erster Förderaufruf 2021 startet am 29.03.

    Sie haben ein kleines oder mittelgroßes Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder der freien Berufe in Hessen und möchten z. B.  mit Hilfe von Digitalisierungsmaßnahmen technische Voraussetzungen für mobiles Arbeiten schaffen, betriebliche Prozesse effizienter gestalten, die IT-Sicherheit verbessern oder neue digitale Vertriebskanäle einführen?

    Dann bewerben Sie sich online vom 29.03.2021 (09:00 Uhr) bis 30.03.2021 (09:00 Uhr) um die Antragstellung für den Digital-Zuschuss.

    KMU und freie Berufe mit Sitz in Hessen haben die Möglichkeit, ihr Digitalisierungsvorhaben mit maximal 50 Prozent und bis zu 10.000 EUR gefördert zu bekommen.

    Was wird gefördert?

    Der Fokus der Förderung liegt auf der Digitalisierung von Prozessen und der Entwicklung von Softwarelösungen und konkreten digitalen Anwendungen. Es werden Vorhaben, die die Einführung neuer digitaler Systeme der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) sowie eine Verbesserung der IKT-Sicherheit unterstützen, gefördert. Förderfähig sind dabei Ausgaben
    für Leistungen externer Anbieter. Die Maßnahmen müssen beim Antragsteller zum Einsatz kommen und sollen einen Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen oder Strategie und Organisation des Unternehmens
    erwarten lassen.

    Jedes Unternehmen kann nur einmalig mit dem Digitalisierungszuschuss gefördert werden.

    Wie läuft das Antragsverfahren ab?

    Vom 29.03.2021 (09:00 Uhr) bis 30.03.2021 (09:00 Uhr) steht auf der Webseite der WIBank ein Online-Formular zur Registrierung zur Verfügung. Interessierte KMU und freie Berufe aus Hessen mit einem konkreten Digitalisierungsvorhaben können sich für eine Antragstellung bewerben.

    Die Auswahl der Bewerber für eine Antragsstellung erfolgt dann über ein Online-Zufallsauswahlverfahren. Es ist vorgesehen, das Ergebnis am 01.04.2021 zu kommunizieren.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank.