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Gaststätten auf dem Land erhalten auch 2022 Extra-Förderung

Mit dem Gaststätten-Sonderprogramm stehen für Gaststätten im ländlichen Raum insgesamt 10 Millionen Euro Förderung zur Verfügung. In diesem Jahr gibt es für die Betriebe zwei Mal die Möglichkeit, 45 Prozent Zuschuss für Investitionen zu erhalten. Die beiden Förderaufrufe wurden datiert auf

  • Mittwoch, 16. März 2022
  • Mittwoch, 17. August 2022

und bieten jeweils acht Wochen lang die Gelegenheit, bei der WIBank Förderanträge zu stellen.

Mit dem Gaststätten-Sonderprogramm werden Investitionen und Anschaffungen ab 15.000 Euro gefördert. Hierzu zählen beispielsweise die Gastraumrenovierung, der Bau einer neuen Außenterrasse oder die Anschaffung neuer, moderner Küchengeräte. Die Höchstfördersumme beläuft sich auf 200.000 Euro.

In 2023 sind zudem weitere Förderaufrufe vorgesehen, ehe das Programm Ende 2023 dann ausläuft.

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragstellung finden Sie auf den Seiten der WIBank.

22.02.2022

Wünschen Sie ein persönliches Beratungsgespräch zu den Fördermöglichkeiten?
Wir sind für Sie da.

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Glasfaserausbau in Eschwege und Bad Sooden-Allendorf

Digitalisierungsschub für den Werra-Meißner-Kreis in der Kreisstadt Eschwege und der Kurstadt Bad Sooden-Allendorf: Insgesamt bis zu 313 Unternehmen in den Gewerbegebieten rund um die Straßen Hessenring/Eisenacher Straße und Thüringer Straße/Niederhoner Straße in Eschwege sowie  in Bad Sooden-Allendorf rund um die Werrastraße profitieren künftig von Gigaspeed-Internet über Glasfaser. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Verantwortlichen der Stadt Eschwege und der Stadt Bad Sooden-Allendorf nun mit dem bundesweit tätigen Telekommunikationsunternehmen Plusnet GmbH, eine Tochter des Infrastrukturanbieters EnBW, unterzeichnet. Damit bekommen Geschäftskunden in den Gewerbegebieten künftig Zugang zum Glasfasernetz mit Übertragungsraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und damit Zukunftssicherheit für ihre digitalen geschäftlichen Anforderungen.

Glasfaser sichert Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität

Die Unterzeichnung der offiziellen Kooperationsvereinbarungen erfolgte bereits im Dezember 2021. Die Landrätin des Werra-Meißner-Kreises, Nicole Rathgeber, begrüßt das Engagement von privaten Anbietern wie hier in diesem Fall: „Deutschland braucht den Digitalisierungsschub. Für unseren Landkreis setzen wir ein wichtiges Signal, dass auch ohne Fördermittel die Versorgung mit superschnellen Glasfaseranschlüssen für unsere Unternehmen machbar ist.“

Alexander Heppe, Bürgermeister der Kreisstadt Eschwege, ergänzt: „Die Covid-19-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie wichtig schnelles und stabiles Internet für eine moderne Arbeitswelt ist. Der direkte Zugang zum Breitbandnetz ist für Unternehmen und Betriebe  entscheidend für ihre Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität. Das gilt generell vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung und – ganz aktuell – angesichts der Notwendigkeit flexibler, digitaler Arbeitsmodelle wie dem Home Office. Daher freuen wir uns sehr, dass wir hier in den Gewerbegebieten Hessenring/Eisenacher Straße  sowie Thüringer Straße/Niederhoner Straße mit Plusnet einen ausgezeichneten Partner gefunden haben, um modernste Glasfaserinfrastruktur nach Eschwege zu bringen und unseren Wirtschaftsstandort zukunftssicher auszurichten.“

Wir wünschen uns eine zukunftssichere Infrastruktur für unsere Gewerbetreibenden in Bad Sooden-Allendorf. Die Breitbandversorgung unserer Betriebe durch die Glasfaser ist für unseren Wirtschaftsstandort überlebenswichtig. Wir freuen uns deshalb, dass wir über das Glasfasernetz von Plusnet über 80 Unternehmen auf das allerhöchste Niveau in puncto zeitgemäßes, schnelles Internet heben können,“ fasst Bürgermeister Frank Hix die Bedeutung des Ausbauprojektes für die Stadt Bad Sooden-Allendorf zusammen.

Schritt in die Zukunft für ansässige Unternehmen

Bis dato haben Unternehmen in den jeweiligen Gewerbegebieten lediglich Zugang zu geringfügigen Bandbreiten über Kupferleitungen. Nach Anschluss an das flächendeckende Glasfasernetz von Plusnet profitieren sie nun von der vielfachen Leistung. „Egal ob bei der Sicherung und Verwaltung von Daten, der Leistung von Online-Anwendungen oder bei der Durchführung von Videokonferenzen – die unternehmerischen Anforderungen an die digitale Infrastruktur steigen stetig. In den kommenden fünf Jahren werden sich die im Festnetz transportierten Datenmengen vervielfachen. Dafür braucht es einen Technologiewechsel. Plusnet versteht sich als Schrittmacher für die digitale Zukunft von Kommunen, Mittelstand und Großkunden. Wir freuen uns sehr, im Werra-Meißner-Kreis den Glasfaserausbau voranbringen und einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der dort ansässigen Standorte leisten zu können“, kommentiert Bert Wilden, Geschäftsführer Vertrieb bei Plusnet. „Deshalb empfehlen wir Unternehmen in den Ausbaugebieten, die Gelegenheit zu nutzen und jetzt auf einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss umzustellen.“

Alle Informationen zum Glasfaserausbau unter www.plusnet.de

Das Glasfaserangebot von Plusnet reicht vom 50 Mbit/s-Geschäftskundenanschluss mit assymetrischen Down- und Uploadgeschwindigkeiten (ab monatlich 49,00 €) über den symmetrischen 1 Gbit/s-Anschluss mit gleicher Geschwindigkeit bei Down-und Upload bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s.

Unternehmen, die in den Genuss des Glasfasernetzes kommen, werden aktiv informiert. Unter nachfolgenden Links finden interessierte Unternehmen in den jeweiligen Kommunen schon jetzt alle Informationen zu den angebotenen Produkten:

Eschwege: https://www.plusnet.de/glasfaser/gewerbegebiet-eschwege-hessenring

Bad Sooden-Allendorf: https://www.plusnet.de/glasfaser/gewerbegebiet-bad-sooden-allendorf

Zusätzlich bietet das EnBW-Tochterunternehmen persönliche Beratungsgespräche vor Ort an. Interessierte Unternehmen können sich unter 0221 499 399 33 telefonisch vormerken lassen.

09.02.2022

Waren beim offiziellen Projektstart dabei: Hintere Reihe (v.l.n.r.): Frank Schubert (Gebietsmanager Plusnet GmbH), Johannes Thomas (Breitbandkoordinator Werra-Meißner-Kreis), Helmut Franke (Leiter Bauverwaltung Stadt Bad Sooden-Allendorf) Vordere Reihe (v.l.n.r.): Frank Hix (Bürgermeister Stadt Bad Sooden-Allendorf), Nicole Rathgeber (Landrätin Werra-Meißner-Kreis), Bert Wilden (Geschäftsführer Vertrieb Plusnet GmbH), Wolfgang Conrad (Wirtschaftsförderer Stadt Eschwege) Foto: Andrea Scheffer

Haben Sie weitere Fragen oder Wünsche rund um das Thema Digitalisierung und Breitband im Werra-Meißner-Kreis? Das Team der Wirtschaftsförderung informiert Sie!

Corona-Virus
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Bedingungen für Überbrückungshilfe IV stehen

Corona-Wirtschaftshilfen bis März 2022 verlängert

Die Bundesministerien für Finanzen und für Wirtschaft und Energie haben die Bedingungen für die bis Ende März 2022 verlängerten Corona-Wirtschaftshilfen bekanntgegeben.

Die bisherige Überbrückungshilfe III Plus wird nun im Wesentlichen als Überbrückungshilfe IV fortgeführt. Unternehmen erhalten über die Überbrückungshilfe IV weiterhin die Erstattung von Fixkosten. Zusätzlich zur Fixkostenerstattung erhalten Unternehmen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders schwer und von Schließungen betroffen sind, einen zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss. Auch dieses Instrument gab es bereits in der Überbrückungshilfe III und der Überbrückungshilfe III Plus, jetzt wird es in der Überbrückungshilfe IV angepasst und verbessert. Dadurch erhalten insbesondere Unternehmen, die von der Absage von Advents- und Weihnachtsmärkten betroffen sind – etwa Schausteller, Marktleute und private Veranstalter – eine erweiterte Förderung.

Ebenfalls fortgeführt wird die Neustarthilfe für Soloselbständige. Mit der Neustarthilfe 2022 können Soloselbständige weiterhin pro Monat bis zu 1.500 € an direkten Zuschüssen erhalten, insgesamt für den verlängerten Förderzeitraum also bis zu 4.500 €.

Die FAQ zur Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe Plus 2022 werden zeitnah veröffentlicht. Nach Anpassung des Programms kann die Antragstellung über die bekannte Plattform ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de erfolgen. Auch Abschlagszahlungen sind für die Überbrückungshilfe IV vorgesehen.

Die Förderbedingungen im Einzelnen:

Die neue Überbrückungshilfe IV ist weitgehend deckungsgleich mit der laufenden Überbrückungshilfe III Plus.

  • Antragsvoraussetzung: durch Corona bedingter Umsatzrückgang von 30% im Vergleich zum Referenzzeitraum 2019.
  • Max. Fördersatz der förderfähigen Fixkosten: 90% (bei Umsatzrückgang > 70%).
  • Förderfähige Kostenpositionen bleiben weitgehend unverändert (u.a. Miete, Pacht, Zinsaufwendungen für Kredite, Ausgaben für Instandhaltung, Versicherungen etc.).
  • Ausgaben für Modernisierungs- oder Renovierungsausgaben sind künftig keine förderfähigen Kostenpositionen mehr.

Zusätzliche Unterstützung durch verbesserten Eigenkapitalzuschuss

Unternehmen, die pandemiebedingt besonders schwer von Schließungen betroffen sind, erhalten einen zusätzlichen modifizierten und verbesserten Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung.

Wenn sie durchschnittlich im Dezember 2021 und Januar 2022 einen durch Corona bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 50 % aufweisen, können sie in der Überbrückungshilfe IV einen Zuschlag von bis zu 30 % auf die Fixkostenerstattung nach Nr. 1 bis 11 des bekannten Fixkostenkatalog erhalten.

Für Schausteller, Marktleute und private Veranstalter von abgesagten Advents- und Weihnachtsmärkten beträgt der Eigenkapitalzuschuss 50 %. Sie müssen einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 % im Dezember 2021 nachweisen.

Um allen Antragstellern und prüfenden Dritten bessere Möglichkeiten zu geben, die Hilfsprogramme zu nutzen, werden mit der Verlängerung der Hilfen selbst auch die Fristen verlängert. Anträge für die laufende Überbrückungshilfe III Plus können bis zum 31.3.2022 gestellt werden und für die Einreichung der Schlussabrechnung für die bereits abgelaufenen Hilfsprogramme (Überbrückungshilfe I – III, November- und Dezemberhilfe) wird die Frist bis zum 31.12.2022 verlängert.

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Förderung von Ladeinfrastruktur für Unternehmen und Kommunen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert künftig den Aufbau von Ladeinfrastruktur an Mitarbeiterparkplätzen, für Elektrofahrzeuge betrieblicher oder kommunaler Flotten sowie für Dienstfahrzeuge. Die neue Förderrichtlinie „Nicht öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge – Unternehmen und Kommunen“ wurde in dieser Woche veröffentlicht. Damit ergänzt das BMVI die Elektromobilitätsförderung um einen wichtigen Baustein.

Das Wichtigste in Kürze: Unternehmen

  • Zuschuss von bis zu 900 € pro Ladepunkt.
  • Für den Kauf und die Installation von  Ladestationen, welche nicht öffentlich zugänglich sind.
  • Zum Aufladen von Firmenfahrzeugen  und Privatfahrzeugen von Beschäftigten.
  • Für Unternehmen und kommunale Unternehmen, Einzelunternehmer, freiberuflich Tätige, Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts (z.B. Kammern, Verbände) sowie gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen.

Alle Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Antragstellung finden Sie auf Seiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unter www.kfw.de/441

 

Das Wichtigste in Kürze: Kommunen

  • Zuschuss von bis zu 900 € pro Ladepunkt.
  • Für Ladestationen an Stellplätzen ohne öffentlichen Zugang.
  • Mindestzuschussbetrag 9.000 €, Mindestzahl 10 Ladepunkte.
  • Für Kommunen und Landkreise, deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe sowie kommunale Zweckverbände.

Alle Informationen zum Programm sowie die Möglichkeit zur Antragstellung finden Sie auf Seiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unter www.kfw.de/439

 

26.11.2021

Die Wirtschaftsförderung hilft Ihnen gern bei der Auswahl des für Sie richtigen Förderprogramms – bitte sprechen Sie uns an!!

Digitalisierungsplan für den Werra-Meißner-Kreis veröffentlicht

Im Zuge des in Deutschland voranschreitenden Digitalisierungsprozesses wird es für ländliche Regionen zunehmend schwieriger, mit den Entwicklungen in urbanen Gegenden mitzuhalten. Städtische Strukturen und Konzepte können oftmals aufgrund nachteiliger wirtschaftlicher und infrastruktureller Voraussetzungen nicht auf ländliche Regionen übertragen werden. Landkreise, welche es jetzt verpassen, sich vorzubereiten und Bürger*innen, Unternehmen, Fachkräften sowie allen weiteren Anspruchsgruppen eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur, digitale Angebote und Dienstleistungen zu bieten, drohen eher früher als später abgehängt zu werden.

Wir wollten dieser Entwicklung frühzeitig proaktiv entgegenwirken und haben daher bereits Ende 2019 mit der Arbeit an einer passgenauen Digitalisierungsstrategie für den Werra-Meißner-Kreis begonnen“, erklärt Landrat Stefan G. Reuß.

Begleitet durch ein externes  Beratungsunternehmen und unter Einbezug zahlreicher lokaler Akteur*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Bildung, Gesellschaft und Jugend wurden in den letzten Monaten verschiedene Beteiligungsformate (eine Online-Befragung von ca. 1.000 Unternehmen, Expertengespräche mit Politik- und Wirtschaftsvertreter*innen, themenbezogene Online-Workshops mit Unternehmensvertreter*innen, Bildungsträger*innen, öffentlichen und privaten Institutionen und Organisationen sowie eine Fokusgruppenveranstaltung mit Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden) durchgeführt. Ziel war es, mehr über die unterschiedlichen Ansprüche und Bedürfnisse, aber auch konkrete Ideen und Weiterentwicklungsansätze der verschiedenen Akteursgruppen zum Thema Digitalisierung im Werra-Meißner-Kreis zu erfahren.

Die Corona-Pandemie hat den Digitalisierungsdruck erhöht, was uns nochmal bestärkt und gezeigt hat, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, so Dr. Lars Kleeberg von der Wirtschaftsförderung Werra-Meißner, die für die Koordination und Umsetzung des Digitalisierungsplans im Kreis zuständig ist.

Die vielen guten Ideen und Anregungen wurden inzwischen ausgewertet, verdichtet und zu konkreten, umsetzbaren Projektvorschlägen weiterentwickelt. Diese wurden schließlich anhand von Bewertungskriterien (u.a. zeitnahe Umsetzungsmöglichkeit, hohe Nutzer*innenorientierung, Förderung digitaler Teilhabe, Nachhaltigkeit) in drei Priorisierungsgruppen (8 Premium+ Projekte, 14 Premium Projekte, rund 150 weitere Projektideen) eingeordnet und zum Digitalisierungsplan für den Werra-Meißner-Kreis zusammengefügt.

Das Leuchtturmprojekt stellt das Werra-Meißner-Lab dar, welches als virtuelles und physisches Zentrum der Digitalisierungsstrategie im Werra-Meißner-Kreis dienen und das Thema für jedermann zugänglich, erleb- und erlernbar machen soll. Um das Projekt zeitnah umsetzen zu können, wurde bereits ein Förderantrag im Programm „Starke Heimat Hessen“ des Hessischen Ministeriums für Digitale Strategie und Entwicklung eingereicht. Im Falle einer Bewilligung, kann der Werra-Meißner-Kreis zwei Jahre lang von einer 90% Förderung aller anfallenden Projektkosten profitieren. Kernbestandteile des Labs sind ein Showroom zur Erprobung aktueller digitaler Lösungen, modernste Seminar- und Workshopräumlichkeiten zur Wissensvermittlung im Bereich der Digitalisierung sowie ein Coworking-Space mit flexibel buchbaren Arbeitsplätzen für digital affine Menschen. Das Angebot wird abgerundet durch mobile Container, welche wahlweise als Showroom oder Coworking-Räume eingerichtet und an wechselhaften Standorten im Kreisgebiet aufgebaut werden sollen.

Das Lab bietet die Möglichkeit, konzentriert an der Digitalisierungsstrategie und deren Umsetzung mit Vertretern aus Wirtschaft, Bildung, Gesellschaft und Wissenschaft weiterzuarbeiten. Die Digitalisierung ist ein langfristig angelegter, hochdynamischer Prozess, welcher immer wieder an neue Entwicklungen und Trends angepasst werden muss“, so Johannes Thomas, Digitalisierungsberater der Wirtschaftsförderung Werra-Meißner.

Nachdem der Digitalisierungsplan am vergangenen Dienstag, den 09. November 2021 zunächst allen an der Erstellung beteiligten Personen präsentiert wurde, steht er nun allen interessierten Bürger*innen zum Download zur Verfügung.

Im Lab und darüber hinaus ist jeder herzlich Willkommen, um an der Weiterentwicklung der digitalen Zukunft des Werra-Meißner-Kreises mitzuarbeiten“, so Landrat Reuß.

 

Download: Digitalisierungsplan

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Online-Veranstaltung von IHK, KH und WFG

Die IHK Kassel-Marburg / Servicezentrum Werra-Meißner, die Kreishandwerkerschaft Werra-Meißner und die Werra-Meißner Wirtschaftsförderung laden Sie herzlich zur Online-Veranstaltung

„Nachfolge: Eine Option für den Start in die Selbstständigkeit“ ein.
Datum:   02.11.2021
Zeit:        19:00 Uhr bis ca. 20:30 Uhr

Dieser Vortrag mit Erfahrungsberichten und Impulsen von erfolgreichen Nachfolgerinnen und Nachfolgern und Beratern richtet sich an alle, die den Weg in die Selbstständigkeit gehen oder ihr bestehendes Unternehmen erweitern möchten.

Eine Unternehmensnachfolge, also die Übernahme eines etablierten Unternehmens, bringt zahlreiche Vorteile mit sich, wie z.B. einen etablierten Kundenstamm oder qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In dieser Veranstaltung zeigen wir auf, wie der Weg in die Selbstständigkeit durch Nachfolge erfolgreich gestaltet werden kann und warum es sich lohnt, einen Betrieb in unserer Region zu übernehmen.

Die Referentin:
Miriam Postlep ist Projektreferentin für das Thema Unternehmensnachfolge bei der IHK Kassel-Marburg.

Der Referent:
Heinz Walter begleitet als Unternehmensberater bundesweit gestandene und angehende Unternehmerinnen und Unternehmer.

18.10.2021

Informationen zum Ablauf:
Organisator dieser Kooperationsveranstaltung ist die
IHK Kassel-Marburg Servicezentrum Werra-Meißner.
Bitte melden Sie sich über das IHK-Anmeldeportal an. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie von der IHK Kassel-Marburg die Anmeldebestätigung.

Q 4.0 Talk: Organisation und Führung im digitalen Wandel

Unser Partner, das Netzwerk Q 4.0 in Thüringen, bietet am kommenden Donnerstag, den 21. Oktober 2021 von 11:00 – 11:30 Uhr ein kostenfreies Online-Seminar zum Thema „Organisation und Führung im digitalen Wandel“ an.

In diesem Seminar erfahren Sie…

  • wie umfassend die digitale Transformation wirklich ist
  • warum neben Technik auch die Organisation in den Fokus genommen werden muss
  • was Themen wie „Digital Leadership“ für die Praxis bedeuten
  • erste Schritte hin zu einer digitaleren Organisationsentwicklung

Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt per Mail an netzwerkQ4.0@bwtw.de.

Das Projekt „Netzwerk Q 4.0“ ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und der Bildungswerke der Wirtschaft – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Mit dem Projekt wird die Entwicklung eines bundesweiten Qualitätsstandards zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals angestrebt. Ausbildende werden darin unterstützt, jungen Menschen eine zeitgemäße und zukunftsorientierte duale Ausbildung zu bieten und den digitalen Wandel aktiv zu gestalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projekts oder zum Download.

14.10.2021

Nahmen an der Pressekonferenz zur Vorstellung des Sonderkreditprogrammes teil (v.l.n.r.): Mario Schormann (SPK), Dr. Lars Kleeberg (WFG), Alina Schäfer (SPK), Christian Pelikan (DEHOGA), Dr. Michael Ludwig (IHK), Stephan Schenker (KH), Dietmar Janz (SPK)

Sonderkreditprogramm der Sparkasse Werra-Meißner

Zur Förderung der durch die Corona-Pandemie vor große Herausforderungen gestellten kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Handwerksbetriebe im Werra-Meißner-Kreis, hat die Sparkasse Werra-Meißner jüngst ein neues Sonderkreditprogramm aufgesetzt, welches die Werra-Meißner Wirtschaftsförderung gerne unterstützt.

Unternehmen und Selbstständigen soll dadurch die Möglichkeit eröffnet werden, nachhaltige und zukunftsweisende Investitionen zu tätigen. Zu den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten zählen beispielsweise:

  • Ersatzinvestitionen in energiesparende Technik sowie Maschinen
  • Anschaffungen im Fuhrpark (z.B. von E-Autos)
  • Digitalisierung von Prozessen (u.a. von modernen Bezahlsystemen) oder Investitionen in Homeoffice-Arbeitsplätze
  • Vielfältige weitere Vorhaben, welche Vorteile für die Umwelt gegenüber den bisherigen Verfahren zeigen

Das Sonderkreditprogramm mit einem Gesamtvolumen von 21 Millionen Euro ist wie folgt ausgestattet:

  • Attraktiver Zinssatz von 1,98% p.a.
  • Unternehmen, die vom Lockdown betroffen waren, erhalten einen Rabatt von 50 % (0,99% p.a.)
  • Zinsfestschreibung bis max. acht Jahre
  • Darlehenssumme von 10.000 – 50.000 Euro je Unternehmen/Selbstständigem
  • Einfache und schnelle Abwicklung

Eine Beantragung ist bis zum 31. Dezember 2021 möglich.

Weitere Informationen zum Sonderkreditprogramm finden Sie auf der eigens eingerichteten Homepage.

Handel.Digital Veranstaltung zur IT-Sicherheit im Handel

 

Jedes vierte Unternehmen wird Opfer eines Hackerangriffs oder Datendiebstahls. Im Einzelhandel und Onlinehandel steigt diese Gefahr. Kleine und mittlere Handelsunternehmen stehen im Visier von Angreifern.

Durch gezielte Maßnahmen kann das Risiko eines Hackangriffs verringert werden. Mit Sicherheitsexperten von ML Cybersec und Perseus erfahren Sie am Dienstag, den 05. Oktober von 18:00 – 20:00  Uhr in Fulda, wie Sie sich als Händler:in vor Angriffen aus dem Internet schützen können. Sie erwartet ein spannender Live-Angriff auf einen Webshop und ein IT-Sicherheitstraining.

Im Nachgang zur Veranstaltung können Sie die Zeit nutzen, um sich mit anderen Händler:innen auszutauschen und zu vernetzen.

Hinweis: Die Anzahl der Plätze vor Ort ist limitiert. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter handel.digital

Veranstaltungsort:

Alte Schule Fulda
Jesuitenplatz 2
36037 Fulda

 

15.09.2021

Förderung für Gaststätten im ländlichen Raum – ab September beantragbar

 

Die Gastronomie ist eine der Branchen, welche am meisten unter der Bekämpfung der Corona-Pandemie und der Zeit des Lockdowns leiden musste. Um Restaurants, Kneipen und Bars im ländlichen Raum eine Perspektive zu bieten und Investitionen in die Gaststätten zu ermöglichen, stellt das Land Hessen in einem Sonderprogramm in den kommenden Jahren rund 10 Millionen Euro bereit.

Gefördert werden Investitionen und Anschaffungen ab 15.000 Euro, die maximale Fördersumme liegt bei 200.000 Euro. Der Fördersatz liegt bei 45%. Antragsberechtigt sind alle Betriebe im ländlichen Raum (künftig auch in Ortsteilen bis max. 3000 Einwohner*innen) mit bis zu 49 Angestellten.

Die zu fördernden Vorhaben können laut Umweltstaatssekretär Oliver Conz reichen „von der Gastraumrenovierung über den Bau einer neuen Außenterasse oder die Modernisierung der Küche bis zur Anschaffung moderner digitaler Technik“.

Für die Antragstellung sollen bis Ende 2023 in regelmäßigen Abständen rund vierwöchige Zeitfenster definiert werden, in denen ein Antrag bei der WIBank digital gestellt werden kann. Weitere Informationen folgen in Kürze.

27.07.2021