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Bad Sooden-Allendorf und Hessisch Lichtenau: Glasfaserausbau geht in die nächste Runde

  • Spatenstich in Bad Sooden-Allendorf: Ausbaubeginn im Gewerbegebiet Werrastraße
  • Hessisch Lichtenau unterzeichnet Kooperationsvereinbarung mit Plusnet für modernste Glasfaser im Industriegebiet Hirschhagen
  • Gigaspeed-Internet mit Bandbreiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s)

Bad Sooden-Allendorf, Hessisch Lichtenau 01.12.2022 – Der Digitalisierungsschub für den Werra-Meißner-Kreis schreitet zügig weiter voran: So haben die führenden Vertreter der Stadt Bad Sooden-Allendorf den ersten symbolischen Spatenstich zum Glasfaserausbau im Gewerbegebiet Werrastraße gemeinsam mit der Plusnet GmbH gesetzt. Direkt im Anschluss erfolgte die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Hessisch Lichtenau. Dort wird das bundesweit tätige Telekommunikationsunternehmen, Tochter des Infrastrukturanbieters EnBW, rund 70 Geschäftskunden im Industriegebiet Hirschhagen den Zugang zu modernster Glasfasertechnik mit Übertragungsraten von bis zu zehn Gigabit pro Sekunde und damit Zukunftssicherheit für ihre digitalen geschäftlichen Anforderungen ermöglichen. Insgesamt werden in dem Gewerbegebiet Werrastraße in Bad Sooden-Allendorf sowie im Industriegebiet Hirschhagen in Hessisch Lichtenau rund 140 Unternehmen künftig vom neuen Gigaspeed-Internet über Glasfaser profitieren.

Glasfaserausbau sichert Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität

Mit dem Start der Bauarbeiten in Bad Sooden-Allendorf wird Plusnet interessierte ansässige Unternehmen im Ausbaugebiet direkt an das eigene Backbone-Netz anbinden. Bei der Verlegung arbeitet die EnBW-Tochter nach dem neuesten Stand der Technik. Das Unternehmen wird in den kommenden Wochen regelmäßig über Ausbauplan und -stand informieren. Partner für den Ausbau vor Ort ist die GP Projekte GmbH, ein führender Dienstleister für leistungsfähige Netze aus Glasfaser und Kupfer.

Frank Hix, Bürgermeister der Stadt Bad-Sooden-Allendorf, betont die große Bedeutung des Projekts für die Kommune: „Der Anschluss an die schnelle Datenautobahn ist für Unternehmen mittlerweile Grundvoraussetzung für eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft. Deshalb freuen wir uns sehr, unseren Standort Bad Sooden-Allendorf für die ansässigen und zukünftige Firmen mit Glasfaser noch attraktiver zu machen. Wir wünschen uns, dass die Ausbauarbeiten nun genauso erfolgreich wie die Vorvermarktung verlaufen werden.“

Mit Blick auf die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zum eigenwirtschaftlichen Ausbau des Industriegebiets Hirschhagen in Hessisch Lichtenau, ergänzt der Hessisch Lichtenauer Bürgermeister Dirk Oetzel. „Die COVID-19-Pandemie hat uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig schnelles und stabiles Internet mittlerweile ist. Direkter Zugang zum Breitbandnetz ist für unsere lokalen Unternehmen und Betriebe vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Produktivität. Daher freuen wir uns umso mehr, dass wir mit Plusnet einen ausgezeichneten Partner gefunden haben, um modernste Glasfaserinfrastruktur in das Industriegebiet Hirschhagen zu bringen.“

Schritt in die Zukunft für ansässige Unternehmen

Bis dato haben Unternehmen in den jeweiligen Ausbaugebieten lediglich Zugang zu geringfügigen Bandbreiten über Kupferleitungen. Nach Anschluss an das flächendeckende Glasfasernetz von Plusnet profitieren sie nun von der vielfachen Leistung. „Egal ob bei der Sicherung und Verwaltung von Daten, der Leistung von Online-Anwendungen oder bei der Durchführung von Videokonferenzen – die unternehmerischen Anforderungen an die digitale Infrastruktur steigen stetig. In den kommenden fünf Jahren werden sich die im Festnetz transportierten Datenmengen vervielfachen. Dafür braucht es einen Technologiewechsel. Plusnet versteht sich als Schrittmacher für die digitale Zukunft von Kommunen, Mittelstand und Großkunden. Wir freuen uns sehr, im Werra-Meißner-Kreis den Glasfaserausbau voranbringen und einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der dort ansässigen Standorte leisten zu können“, kommentiert Frank Schubert, regionaler Gebietsmanager bei Plusnet. „Deshalb empfehlen wir Unternehmen in den Ausbaugebieten, die Gelegenheit zu nutzen und jetzt auf einen zukunftssicheren Glasfaseranschluss umzustellen.“

Alle Informationen zum Glasfaseranschluss für Geschäftskunden unter www.plusnet.de

Das Glasfaserangebot von Plusnet reicht vom 50 Mbit/s-Geschäftskundenanschluss mit asymmetrischen Down- und Upload-Geschwindigkeiten (ab monatlich EUR 49,00) über den symmetrischen 1 Gbit/s-Anschluss mit gleicher Geschwindigkeit bei Down- und Upload bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gbit/s.

Unternehmen, die in den Genuss des Glasfasernetzes kommen, werden aktiv informiert. Unter https://www.plusnet.de/glasfaser/gewerbegebiet-bad-sooden-allendorf beziehungsweise https://www.plusnet.de/glasfaser/Industriegebiet-hessisch-lichtenau finden interessierte Unternehmen in den jeweiligen Kommunen schon jetzt alle Informationen zu den angebotenen Produkten.

Zusätzlich bietet das EnBW-Tochterunternehmen persönliche Beratungsgespräche vor Ort an. Interessierte Unternehmen können sich unter 0221 499 399 33 telefonisch vormerken lassen.

 

 

Über Plusnet

Die Plusnet GmbH, ein Unternehmen der EnBW, ist ein deutsches Telekommunikationsunternehmen mit eigener bundesweiter Netzinfrastruktur und jahrzehntelanger Erfahrung im Betrieb sämtlicher Breitband-Technologien. Darüber hinaus betreibt Plusnet Netze von Drittanbietern inklusive aller netznahen Dienstleistungen und des gesamten Produkt- und Kundenmanagements. Auf Basis ihres umfassenden Know-hows stellt Plusnet über 25.000 Geschäftskunden in Deutschland zuverlässige und hochsichere Sprach- und Datendienste zur Verfügung. Plusnet zählt rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland. Hauptsitz ist Köln.

 

07.12.2022

Weiterbildung zur/zum „Qualifizierte:r Innovationsmanager:in für Energiesysteme“ 

Das House of Energy und die Universität Kassel laden Sie zu einer kompakten berufsbegleitenden Weiterbildung zur/zum „Qualifizierte:r Innovationsmanager:in für Energiesysteme“ ein.

Das Programm startet am 2. März 2023 und dauert 3 Monate. Am 19. Januar 2023 sind Interessierte herzlich zur Infoveranstaltung eingeladen, um mehr über die Inhalte und die Rahmenbedingungen zu erfahren.

Anmeldung

Die Einwahldaten für die Online-Infoveranstaltung erhalten Sie vor Beginn von der Managementschool der Universität Kassel.

Download Flyer
Lehrinhalte und Termine
Statements von Teilnehmer:innen und Dozent:innen

Die 3-monatige, berufsbegleitende Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte vermittelt Schlüssel- und Fachkompetenzen, um im unternehmerischen Zusammenhang zukunftsfähige und wertsteigernde Produkte, Prozesse und Energiesysteme zu entwickeln und erfolgreich zu implementieren.

Das Besondere am Zertifikatsprogramm „Innovationsmanagement Energie“ (IME) ist, dass sowohl Lösungskompetenzen wie Innovationsmanagement und Changemanagement im Hinblick auf die neue Energiewelt vermittelt werden, als auch Fachkompetenzen zu Energietechnologien und Energiewirtschaft. Anhand von praxisbezogenen Fallstudien, die in Kleingruppen bearbeitet werden, werden Innovationsthemen von Teilnehmenden aufgegriffen und in einen konkreten Anwendungsbezug gesetzt.

Teilnehmende erlernen neue komplexe Herausforderungen zu meistern – in einer Welt, in der Energieversorgung und Klimaschutz neu gedacht werden, die Digitalisierung Einzug hält, Branchengrenzen verschwimmen und Geschäftsmodelle sich verändern. Dieser fundamentale Wandel ist mit Chancen und Risiken verbunden – sowohl für etablierte als auch junge Unternehmen, innerhalb und außerhalb der klassischen Energiewirtschaft.

Zusätzlich profitieren die Teilnehmenden von dem Innovations-Netzwerk, dass das House of Energy e.V. als Energiewende-Denkfabrik und Innovationscluster mit einbringt.

Nach Abschluss des Programms erhalten die Absolventinnen und Absolventen das Zertifikat „Qualifizierte:r Innovationsmanager:in für Energiesystemesowie ein Zeugnis der Uni Kassel über 6 Credits (ECTS). Auf Wunsch kann ein IHK-Zertifikat ausgestellt werden. Energieeffizienz-Experten können sich die Weiterbildung bei der dena anrechnen lassen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.house-of-energy.org/zertifikatsprogramm

und

https://www.unikims.de/IME

Bei organisatorischen Fragen steht die Ansprechpartnerin der Managementschool der Universität Kassel, Frau Dian Yunus, zur Verfügung: dian.yunus@uni-kassel.de. Inhaltliche Fragen beantwortet gerne Dirk Filzek, d.filzek@house-of-energy.org.

 

28.11.2022

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Weihnachtsboxen 2022 der Initiative ``LOKAL - EINFACH GENIAL!``

Im vergangenem Jahr hat die Weihnachtsbox der Initiative „LOKAL – EINFACH GENIAL!“ eine überwältigende Resonanz erfahren. Alle 500 Boxen mit Produkten regionaler Erzeuger und Unternehmen wurden verkauft. Dies diente zur Motivation auch in diesem Jahr die Weihnachtsbox 2022 anzubieten und das Angebot zu erweitern.

Zur Auswahl stehen vier unterschiedliche Geschenkboxen, randvoll gefüllt mit einer bunten Mischung regionaler Produkte, limitiert auf insgesamt 650 Stück.

Bestellen kann man sie im Internet über „LOKAL – EINFACH GENIAL!“ und „UseMe Werra-Meißner“ bis zum 30. November 2022, solange der Vorrat reicht. Ab 25. November werden die ersten Boxen ausgeliefert und können abgeholt werden an der Tourist-Information Eschwege, Tourist- Informationen Witzenhausen und am Teichhof, Grandenborn.

 

 

31.10.2022

Workshop: Exoskelette für gesündere und attraktivere Arbeitsplätze am 15.11.2022

Exoskelette unterstützen den menschlichen Körper bei der Verrichtung körperlicher Arbeit. Durch Nutzung von Exoskeletten haben Sie die Möglichkeit Ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern, Muskel-Skelett-Erkrankungen vorzubeugen und so Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten.

Nutzen Sie die Gelegenheit sich bei den Herstellerunternehmen HUNIC GmbH, Auxvio AG, N-Ippin Care GmbH, Ottobock Bionic Exoskeletons über die unterschiedlichen Produkte zu informieren und auszuprobieren

Die Regionalmanagement NordHessen GmbH lädt Sie daher zu der Veranstaltung „Exoskelette für gesündere und attraktivere Arbeitsplätze“ ein:

 

Dienstag 15.11.2022 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: Neue Denkerei, Friedrichstr. 28, 34117 Kassel

Anmeldung: www.regionnordhessen.de/anmeldung_exskallerate

 

Folgende Themen werden behandelt:

  1. Arbeitgeberattraktivität, Mitarbeitergesundheit und Prävention
  2. Funktionalität und Forschungsergebnisse zu Exoskeletten
  3. Sensibilisierung von Mitarbeitern

 

11.11.2022

 

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Gemeinsam digital. Für die Zukunft des Werra-Meißner-Kreises.

Offiziell – das ist wahrscheinlich das einzige Wort, was am 19. Oktober den Unterschied gemacht hat. Denn bereits seit Wochen hat das Team von werra-meissner.DIGITAL um Projektleiter Marvin-Curtis Große die Arbeit im „Werra-Meißner-Lab“ aufgenommen. Am Mittwoch war nun der offizielle Eröffnungstag – im Beisein der Digitalministerin Prof. Kristina Sinemus, Landrätin Nicole Rathgeber sowie zahlreicher geladener Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Bildung.

 

Werra-Meißner-Lab: Was für den ein oder anderen nach einem Labor klingen mag, hat damit wenig zu tun – vielmehr sind die Räumlichkeiten das Zuhause einer ambitionierten Mission: „Wir wollen die Digitalisierung im Landkreis erleb- und erlernbar machen“, brachte Große es auf den Punkt. Sein Wissen gibt das Team aber nicht nur im „Werra-Meißner-Lab“, sondern auch direkt in den Gemeinden weiter. So vor allem durch die Mitgestaltung bereits etablierter Veranstaltungen im Kreis wie zum Beispiel auf den Feierabendmärkten oder vor kurzem auf der Berufs- und Bildungsmesse „PERSPEKTIVEN“.

 

Dass die Eröffnung ein besonderer Tag war, konnte man nicht nur dem werra-meissner.DIGITAL-Team ansehen. Auch die Augen von Landrätin Nicole Rathgeber leuchteten: „Ländlicher Raum – da gibt es sicher eine Menge Assoziationen, die dabei mitschwingen. Dank dieses tollen Gemeinschaftsprojekts haben wir nun die Chance, mit unserer Region künftig auch digital zu überraschen.“ Schnell wurde klar, dass Rathgeber schon länger in den inhaltlichen Background involviert ist.

 

So ist das Projekt, was mit dem „Werra-Meißner-Lab“ eine physische Anlaufstelle hat, Ergebnis eines mehrmonatigen Beteiligungsprozesses, den die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH im Auftrag des Landkreises federführend realisiert hat. Gemeinsam mit Unternehmen, Vereinen, Organisationen und Vertreter:innen aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Gesellschaft wurde ein Digitalisierungsplan für den Landkreis erarbeitet. Doch damit nicht genug: aufgrund des vereinten, vielfältigen Antriebs sowie zugleich hohen Innovationspotentials darf Große stolz betonen: „Unser Projekt wird gefördert durch die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung im Rahmen des Programmes Starke Heimat Hessen.“

 

Und so war es eine Selbstverständlichkeit für Digitalministerin Sinemus, am Mittwoch persönlich dabei zu sein:  „Es ist klares Ziel der Hessischen Landesregierung, den ländlichen Raum zu stärken, unter anderem durch Digitalisierung. Mit dem neuen Werra-Meißner-Lab schaffen Sie einen Ort der Digitalisierung, an dem eine Kombination aus Online- und Offline-Formaten für unterschiedliche Zielgruppen vorgehalten wird. Sie sind damit Vorbild für andere ländlich geprägte Räume, die hier erleben können, was Smart Region heißt und welche Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten es geben kann. Deshalb überreiche ich Ihnen heute das Label ,Smart Region Hub‘ – der zweite nach Bad Hersfeld.“ Die Smart Region Hubs sollen Anschauungsbeispiele und Anlaufstelle für die Smart Region Community in Hessen sein. Sie arbeiten eng mit dem Geschäftsbereich der Digitalministerin zusammen und entwickeln mit der dortigen Geschäftsstelle Smarte Region gemeinsame Angebote für die Smart Region-Community.

 

Im Anschluss an einen Impulsvortrag zum Thema „Transformation zu einer digitalen Landregion“ durch Franz-Reinhard Habbel, ehemaliger Sprecher des Deutschen Städte und Gemeindebundes, und einer Podiumsdiskussion mit Fokus „Digitalisierung im ländlichen Raum“ konnten die Räumlichkeiten in der Friedrich-Wilhelm-Straße 40-42 in Eschwege erkundet werden, selbstverständlich barrierearm. Raum auf den etwa 300 Quadratmetern gibt es nicht nur für Seminare und Schulungen, sondern auch für verschiedenste praktische Anwendungen digitaler Möglichkeiten.

 

Nahtlos ging der offizielle Teil über in das erste „Digi-Festival“ – wie das werra-meissner.DIGITAL-Team es getauft hat. Dahinter verbargen sich unterschiedlichste Vorträge rund um die vielfältigen Anwendungsformen der Digitalisierung. Neun verschiedene Redner:innen berichteten aus ihrem digitalen Alltag im und für den Landkreis. Sie alle waren sich einig: Digitalisierung ist für alle gemacht.

 

Nach einem erlebnisreichen Tag fasst Große abschließend zusammen: „Wir glauben, dass die Digitalisierung jedem Spaß machen kann. Gemeinsam mit vielen tollen Partner:innen – für die Digitalisierung schon lange gelebter Alltag ist – werden wir zeigen, was sie alles kann. Wir geben aber natürlich auch Fragen jeglicher Art ein Zuhause und nehmen gern jeden, der möchte, digital an die Hand, egal, wie viel Vorwissen vorhanden ist. Wir wollen, dass in unserem Kreis alle Spaß an den Möglichkeiten der Digitalisierung haben und aktiv an unserer digitalen Zukunft mitwirken.“

 

Alle interessierten Bürger:innen sind immer herzlich eingeladen, sich durch die verschiedensten Veranstaltungen des werra-meissner.DIGITAL-Teams mitnehmen zu lassen. Elena García, Daniel Carl und Marvin-Curtis Große und freuen sich darauf, mit möglichst vielen Menschen in Kontakt zu kommen und das digitale Netzwerk im Kreis weiterzuspinnen.

 

Weiterführende Infos und alle Termine und Vorträge gibt es unter: www.werra-meissner.digital.

 

Bildunterschrift:

Digitalministerin Prof. Dr. Sinemus eröffnet feierlich das Werra-Meißner-Lab und verleiht dem Projekt das Label Smart Region Hub. © Jana Große

 

21.10.2022

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Veranstaltung: Live Hacking Event – Wachsende Gefahren durch Cyberangriffe Angriffsziel Mensch am 27. Oktober 2022

Zwei Cyber-Experten zeigen Ihnen wie leicht es ist, an sensible Unternehmensdaten zu kommen, um ein Unternehmen gezielt zu hacken. Hier spielt nicht nur die Technik eine Rolle, sondern auch das Angriffsziel Mensch.

Gerade jetzt in den schwierigen Zeiten finden gezielte Hackerangriffe in unterschiedlichsten Unternehmen statt.

Es gibt zwei Arten von Unternehmen:
solche, die schon gehackt wurden, und solche, die es noch werden.

Seien Sie gespannt über einen Vortrag mit Live Hacking Schwerpunkt Technik  & Mensch.

Datum:  Donnerstag, 27. Oktober 2022

Uhrzeit:  17:00 bis 20:00 Uhr

Ort:  Werra-Meißner-Lab, Friedrich-Wilhelm-Straße 40-42, 37269 Eschwege 

Anmeldung: Werra-Meißner.Digital

Ablauf: 

17:00 – 17:30  Einlass

17:30 – 17:40  Vorstellung werra-meissner.DIGITAL

17:40 – 17:50  Vorstellung KDLR

17:50 – 18:30  Speaker Daniel Esteve – Special Guest

19:00 – 19:30  HeyLogin

19:30 –20:00  Fragen

 

Über den Referent:

Daniel Esteve

Geschäftsführer & IT Sachverständiger der Firma IT-data24

 

17.10.2022

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Digitalforum Nordhessen 2022

Das Regionalmanagement NordHessen lädt Sie herzlich zum Digitalforum Nordhessen 2022 am 03. November 2022 ab 12 Uhr in den Räumlichkeiten der IHK Kassel-Marburg (Kurfürstenstraße 9 | 34117 Kassel) ein.

Nach der Begrüßung durch den Gastgeber Herr Dr. Klein-Zirbes (Hauptgeschäftsführer IHK Kassel-Marburg) und der Digitalministerin Frau Prof. Dr. Sinemus erwarten Sie spannende Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen zum 3. Runden Tisch „Digitalisierung im ländlichen Raum„.

Danach vergibt der IT-Netzwerk e.V. den IT-Award der IT-Berufe in Nordhessen und Südniedersachsen. Dieser fördert besondere schulische Leistungen im Umfeld der Informationstechnologie. In diesem Rahmen wird auch ein IT-Award Gewinner von 2007 berichten, was er in den letzten 15 Jahren nach dem Gewinn des IT-Awards alles Erlebt hat und von seinem Startup der Code-Kiste.

Nach einer Pause mit der Möglichkeit zum Netzwerken geht es in zwei hochkarätigen Vorträgen um Collaboration & NewWork. Herr Alexander Pöllermann, Director Workplace & Service Management bei der Viessmann Group geht in seiner Präsentation auf die Einführung von Google Workspace als zentrale Plattform für Kommunikation und Kollaboration ein. Er wird darüber berichten, welche Erfahrungen Viessmann gemacht hat, native Cloud Systeme als zentrale Plattformen zur Zusammenarbeit einzusetzen und auf welche Herausforderungen sie dabei gestoßen sind.

Im zweiten Vortrag werden Ragnar Heil, Quest Software GmbH und Susanne Quiel von der Microsoft Corporation über Modernes Arbeiten & Prozessdigitalisierung im Microsoft-Ökosystem berichten.

Zum Abschluss gibt es noch eine Podiumsdiskussion Herr Kai Georg Bachmann (Regionalmanagement Nordhessen GmbH), Herr Prof. Dr.-Ing. Klaus David (Universität Kassel), Herr Dr. Lars Kleeberg (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH) und Herr Tim Oberlies (Network Waldeck-Frankenberg GmbH & Viessmann Group) diskutieren zum Thema „New Work & Collaboration | Chancen.Risiken.Herausforderungen“

Anmeldung: Digitalforum Nordhessen 2022

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt und die Veranstaltung ist kostenfrei! Bitte melden Sie sich frühzeitig an – ohne Anmeldung kein Einlass

12.10.2022

 

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RP vor Ort im Werra-Meißner-Kreis

Der Regierungsbezirk Kassel umfasst die Regionen Nord- und Osthessen (NOH). In seinen sechs Landkreisen sowie den Oberzentren Kassel und Fulda ist er Heimat für rund 1,2 Millionen Menschen. Die Regionen sind wirtschaftlich stark und besonders vielfältig.

Das Regierungspräsidium versteht sich als Mittler und Dienstleister für die Region. Um sich über wichtige Themen, Anliegen und Projekte in der Region zu informieren, besucht Regierungspräsident Weinmeister in dieser Woche Menschen und Unternehmen an vielen Orten in ganz NOH. Am heutigen Tag standen Besuche im Werra-Meißner-Kreis auf dem Kalender des Präsidenten.

Gespräch Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH, Eschwege

Digitalisierung, wirtschaftliche Entwicklung und Fachkräftemangel im Werra-Meißner-Kreis – hierüber informierte sich Regierungspräsident Mark Weinmeister bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH in Eschwege, wo er mit Landrätin Nicole Rathgeber, WFG-Geschäftsführer Dr. Lars Kleeberg sowie dessen Stellvertreter Peter Döring ins Gespräch kam. Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe nahm ebenfalls an dem Austausch teil.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft wurde 1989 gegründet und hat ihren Sitz in Eschwege. Ihr Ziel ist es, den Werra-Meißner-Kreis bekannter und auf die attraktiven Standortbedingungen aufmerksam zu machen. Dafür setzt sie gemeinsam mit ihren Partnern eine Vielzahl von Projekten und Initiativen zur wirtschaftlichen und infrastrukturellen Weiterentwicklung des Werra-Meißner-Kreises um. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH ist Ansprechpartnerin für Unternehmen, Investorinnen und Investoren sowie Kommunen. So unterstützt sie Unternehmen von der Gründung über die Weiterentwicklung, beispielsweise durch die Erstellung von Unternehmenskonzepten und individuellen Finanzierungskonzepten oder bei der Suche nach passenden Gewerbeflächen. Zudem organisiert sie jedes Jahr Berufs- und Bildungsmessen, um so die Personalrekrutierung in der Region zu unterstützen. Ein weiteres Thema mit dem sich die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH befasst, ist die Digitalisierung. Hier arbeitet sie gemeinsam mit den nordhessischen Landkreisen und der Breitband Nordhessen GmbH an einer Verbesserung der Breitbandversorgung. Ein weiterer Meilenstein ist die Eröffnung des Werra-Meißner-Labs, ein von Land Hessen gefördertes Projekt, um die Digitalisierung im ländlichen Raum erleb- und erlernbar zu machen. Auf 300 Quadratmetern haben Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verwaltungen und die Wissenschaft die Möglichkeit, sich zu aktuellen Trends der Digitalisierung zu informieren sowie diese auszuprobieren.

Regierungspräsident Weinmeister würdigte die Aktivitäten der Gesellschaft, um die Wirtschaft in NordOstHessen zu stärken und voranzubringen: „Durch ihre Arbeit unterstützen Sie nicht nur bereits ansässige Unternehmen, sondern sorgen auch dafür, dass sich neue Gewerbe- und Industriebetriebe in der Region niederlassen. Insbesondere Ihr Einsatz im Bereich der Digitalisierung ist in der heutigen Zeit von großer Bedeutung. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Werra-Meißner-Kreis mbH ist sozusagen ein Paradebeispiel, wenn es darum geht, gerade den ländlichen Raum für Unternehmen sowie Investorinnen und Investoren attraktiv zu machen. Das gelingt Ihnen in bemerkenswerter Weise und bringt nicht zuletzt die gesamte Region weiter voran.“

 

Besuch Geo-Naturpark Frau-Holle-Land, Meißner

Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land zeichnet sich durch seine abwechslungsreiche Landschaft aus, die eine enorme Artenvielfalt hervorbringt. Etwa ein Viertel des gesamten Gebiets von 115.000 Hektar Größe ist als europäisches Naturschutzgebiet (Flora-Fauna-Habitat-Gebiete, Vogelschutzgebiete) ausgewiesen und gehört damit zum europaweiten Netzwerk Natura 2000.

Regierungspräsident Mark Weinmeister besuchte zusammen mit der Landrätin die Geschäftsstelle des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land, die seit diesem Sommer auch eine Tourist-Information für Besucher umfasst. Das interdisziplinäre Team hat das Bürogebäude in Germerode Ende 2020 bezogen und arbeitet hier in den Aufgabenbereichen Naturschutz und Landschaftspflege, Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Erholung sowie Regionalentwicklung. Seit 2020 fungiert der Geo-Naturpark auch als Landschaftspflegeverband für den gesamten Werra-Meißner-Kreis.

Bereits seit 2019 ist der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land durch das Land Hessen als Bildungsträger für nachhaltige Entwicklung (BNE) zertifiziert. Neben Veranstaltungen für Schulen und Kindergärten finden Veranstaltungen für jedermann und geführte Wanderungen statt. Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land kann aber auch auf eigene Faust über ein dichtes Netz qualitätsgeprüfter Premiumwege, Lern- und Themenwege, aber auch ein wachsendes Netz an qualitativ hochwertigen Radwegen sowie per Kanu erkundet werden.

Von der Idee, über Planung, Umsetzung und Vermarktung werden umfassende Projekte beim Geo-Naturpark realisiert. So zum Beispiel das im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderte und ausgezeichnete Projekt „Schaf schafft Landschaft“ zur Sicherung der Artenvielfalt durch Schafbeweidung, das zusammen mit der Universität Kassel und dem Werra-Meißner-Kreis bearbeitet wird:

„Der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land zeichnet sich durch seine Artenvielalt und die wunderschöne Natur aus. Gerade solche Gebiete zeigen immer wieder, wie wichtig der Natur- und Klimaschutz ganz konkret für unsere Region sind. Umso schöner ist es zu sehen, dass hier jede und jeder durch die reichen Freizeitmöglichkeiten sowie die verschiedenen Veranstaltungen die Chance hat, die Natur in ihrer Vielfalt ganz unmittelbar zu erleben. Gebiete wie der Geo-Naturpark Frau-Holle-Land heben die faszinierenden Naturschönheiter der Region NordOstHessen hervor. Sie sind damit auch ein wichtiger Tourismusmagnet und ein wirtschaftlicher Standortfaktor.“

14.10.2022

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Offizielle Eröffnung des Werra-Meißner-Labs am 19. Oktober 2022

 

Die offizielle Eröffnung des Werra-Meißner-Labs steht vor der Tür. Das Leuchtturmprojekt und die „Heimat der Digitalisierungsstrategie“ wurde für eine Landesförderung im Rahmen des Programmes Starke Heimat Hessen ausgewählt und möchte Sie nun zur offiziellen Eröffnung einladen.

In Anwesenheit von Digitalministerin Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus und Landrätin Nicole Rathgeber wird am 19. Oktober 2022 das Werra-Meißner-Lab offiziell eröffnet und Sie haben die Möglichkeit kostenlos an dem Digi-Festival Vol. I teilzunehmen, das Team kennenzulernen und zu erfahren, wie das Lab Ihnen in Zukunft helfen wird.

Das gesamte Programm, Anmeldung und alle notwendigen Informationen finden Sie unter:
festival.werra-meissner.digital

 

12.10.2022

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Startschuss für lohnende Kooperation

Nordhessen ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort – nicht nur für regionale Firmen, sondern auch für Unternehmer aus dem Ausland. Eine Delegation israelischer Unternehmen und Start-ups hat deshalb jetzt vier Tage lang die Region erkundet. Ihr Ziel: das wirtschaftliche Potenzial Nordhessens – insbesondere im Bereich Smart Cities & Smart Countrysides – kennenzulernen und Kontakte zu hiesigen Unternehmen zu knüpfen.

Zu der Rundreise eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft Nordhessischer Wirtschaftsförderer (AGW) und der Deutsch-Israelischen Industrie- und Handelskammer (AHK). Sie wurde koordiniert durch die Berliner Unternehmensberatung energiewaechter GmbH und finanziert durch Mittel des ISW-Programms (Internationalisierung von Regionen im Strukturwandel) der Germany Trade & Invest, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Auf ihrer Tour durch Nordhessen besuchten die israelischen Gäste mehrere Firmen in den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Werra-Meißner, Waldeck-Frankenberg und Kassel. Zudem machten sie Halt in der Smart City Bad Hersfeld. Die Kreisstadt gilt bundesweit als Vorreiter für clevere digitale Lösungen, von denen in erster Linie die Bürgerinnen und Bürger profitieren sollen. So beteiligen sich die Einwohner per App an einer Messung des Umgebungslärms, ein Online-Portal informiert über die aktuelle Parkplatzsituation und „intelligente“ Mülleimer pressen den Abfall zusammen, wenn nur noch wenig Platz ist.

Eine weitere Station der Rundreise war das Werra-Meißner-Lab in Eschwege, wo sich die Unternehmer über smarte Leuchtturmprojekte informierten, die die ländliche Region zukunftsfähig machen.

Gerade in den Landkreisen außerhalb Kassels würden die Themen Energie, Digitalisierung und Mobilität in Zukunft stark an Bedeutung zunehmen, sagt Dr. Lars Kleeberg, Geschäftsführer der Werra-Meißner Wirtschaftsförderung und Sprecher der AGW: „Die Delegation hat erkannt, über welches Potenzial Nordhessen in diesen Bereichen verfügt. Von einer Kooperation können beide Seiten profitieren, erste Kontakte zwischen Unternehmen und israelischen Start-ups wurden bereits geknüpft. „Auch die israelischen Gäste, die hauptsächlich aus den Branchen IT, Mobilität und Energie kommen, zeigten sich beeindruckt vom Einblick in die nordhessische Innovationsszene. „Nordhessen kannte ich bislang nicht, aber das Potenzial für Kooperationen ist enorm“, schreibt eine Teilnehmerin. Sie habe interessante Unternehmen kennengelernt und freue sich auf einen weiteren Austausch.

Doch nicht nur Kooperationen sind angedacht. Für Nordhessen war der Besuch der Delegation auch eine Möglichkeit, die Ansiedlung israelischer Unternehmen in der Region zu fördern, wie Regionalmanager Kai Georg Bachmann erklärt: „Die israelische Start-up-Szene ist bekannt für bahnbrechender Technologien, innovative Geschäftsmodelle und strategische Investitionen.“ Ob Mobilität, IT, erneuerbare Energien oder Medizintechnik: Das Knowhow, das israelische Unternehmen mitbringen, sei hoch. Und davon könnte Nordhessen durchaus profitieren.

Foto: Jana Große

14.09.2022