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Grünes Band erleben

Der ehemalige Todesstreifen, der einst als Eiserner Vorhang den Ostblock und den Westblock Europas voneinander trennte, ist heute als Grünes Band besonders geschützter Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Sechs qualitätsgeprüfte Premiumrundwanderwege führen Sie unverlaufbar zum Grünen Band und den Resten der früheren Grenzanlagen. Aber auch der Werra-Burgen-Steig Hessen, die Ars-Natura-Ausstellung am barbarroassa-Wanderweg, der Werratal-Radweg und das Kanurevier Werra erschließen diesen Naturraum. mehr Infos


Grenzmuseen

Deutschlands dienstältestes Grenzmuseum öffnete im Schifflersgrund bereits 1991 seine Tore. Hier ist der Grenzzaun noch im Original erhalten. Eine große Sammlung von Grenzsicherungsanlagen sowie ein Technikpark des Grenzschutzes in Ost und West bestimmen die Ausstellung, die im Laufe der Zeit gewachsen auch viele Hintergrundinfos zur deutschen Teilung gibt.

Das Dokumentationszentrum zur Deutschen Nachkriegsgeschichte stellt den in Wanfried besiegelten Gebietsaustausch wie auch eine umfängliche Dokumentation von Schrift- und Filmzeugnissen in den Fokus. Der GrenzBahnhof für Zeitgeschichte in Herleshausen war Ankunftsort der Spätheimkehrer. mehr Infos


Kunst an der Grenze

Die Auseinandersetzung mit der jüngsten innerdeutschen Geschichte beschäftigt viele zeitgenössische Künstler. Die Freiluftgalerie Ars Natura an den Wanderwegen X8 und X3 beschäftigt sich im grenznahen Bereich mit dem Thema „Wiedervereinigung“ und zeigt deren Kunstwerke direkt am Barbarossa-Wanderweg.

Sieben Werke von „Kunst an der Grenze“ stehen gut erreichbar in der Nähe der früheren Grenze.

Werden Sie selbst Teil eines interaktiven Kunstwerkes und bringen Sie mit einem Stein aus Ihrer Heimat Menschen aus Deutschland und Europa symbolisch auf dem ehemaligen Todesstreifen zusammen.
Kunst an der Grenze
Ars Natura
interaktives Kunstwerk 1000 Steine


Naturschutzgroßprojekt Grünes Band

Der BUND Deutschland schützt den früheren Todesstreifen vom Stettiner Haff bis ins Zittauer Gebirge heute als Lebenslinie für mehr als 1.200 zum Teil bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Hier wird eines der größten und bedeutendsten Naturschutzprojekte geschaffen, das als Rückzugsgebiet und Wanderkorridor dient. mehr Infos